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03. Oktober 2004: Kein Start für Hendrik Vieth zum Saisonfinale in Hockenheim
(Fislum) Das hört sich im ersten Moment nicht sonderlich gut an aber der Student aus Filsum weiß ganz genau was er macht. Der Grund für die Nichtteilnahme hört sich bei Hendrik ganz nüchtern an: "Das Studium geht vor", kam trocken die Antwort auf die Frage nach dem Start beim Finale in Hockenheim. "Ich konnte das erste Rennen nicht bestreiten und nun kann ich das letzte Rennen auch nicht fahren" so der in Emden Maschinenbau studierende Hendrik Vieth. Aber das Lehrjahr im Tourenwagensport war trotzdem erfolgreich verlaufen, denn der ehemalige Formel Renault Vizemeister fuhr mehrmals in den Top 10 vor einigen etablierten Cup-Profis.

An der Fachhochschule in Emden standen die Prüfungen in Mathematik und Mechanik an. Auch eine Herausforderung die gemeistert werden muss. Wer Hendrik kennt der weiß, dass für Ihn eine Poleposition in seiner beruflichen Karriere genau so wichtig ist, wie die erste Startreihe beim Motorsport. Das zeichnet übrigens den bodenständigen Ostfriesen aus, das Gehirn bleibt eingeschaltet ob er mit 400 PS oder mit 1 PS unterwegs ist.

"Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Förderern und Fans bedanken, die mich in meiner ersten Tourenwagensaison begleitet habe" bekräftig der Filsumer zum Abschluss der Saison seine Worte, "ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen". Und wer den "schnellsten Ostfriesen" so reden hört der weiß, im nächsten Jahr sehen wir ihn wieder.

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